Als kritische städtische Infrastruktur sah sich das Werk dem doppelten Druck steigender Spitzenstromtarife und dem Risiko einer Überschreitung der Netzabnahmegrenzen ausgesetzt. Vor dem Hintergrund der volatilen Umstellung auf intermittierende erneuerbare Energien in den Niederlanden benötigte die Anlage eine Lösung, die absolute Betriebssicherheit und eine schnelle Bereitstellung bot, um Störungen der städtischen Dienstleistungen zu minimieren.
TWS Technology lieferte ein 500 kW / 978 kWh netzgekoppelter Stromspeicher (ESS) in Nutzung 3 Sätze ProeM Flüssigkeitskühlungsschränke, 5 Sätze von 100 kW PCS und integrierte AC/DC-Kombinatoren. Das System verfügt über eine vorintegrierte modulare Architektur, die die Montage und Verkabelung vor Ort vereinfacht. Durch die Nutzung einer 0,5 °C Lade-/Entladestrategie und spezialisierter Demand Control-Software führt das System täglich zwei vollständige Zyklen durch, um Spitzenlasten zu reduzieren und den lokalen Energieverbrauch zu stabilisieren.
Das stromlinienförmige “Plug-and-Play”-Design ermöglichte es, das System in nur wenigen Schritten an das Stromnetz anzuschließen 8 Stunden, wodurch die Inbetriebnahmezeit um 801 TP3T verkürzt wurde. Die Anlage spart nun über 120.000 € pro Jahr und hat seine maximale Leistungsaufnahme um 151 TP3T reduziert. Darüber hinaus gewährleistet eine Schnittstelle für Dieselgeneratoren eine lückenlose Notstromversorgung rund um die Uhr und unterstützt damit die Ziele der Gemeinde zur CO₂-Neutralität bis 2030.
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